Schwitscher Feuerwehr führt Anwohner an das Feuerwehrhandwerk heran

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Wie erklärt man den Umgang mit einem Brand und wie löscht die Feuerwehr diesen eigentlich wen der eigene Gartenschlauch oder der Feuerlöscher nicht ausreichend ist? Woher kommt das Wasser, wenn kein wasserführendes Fahrzeug direkt verfügbar ist? Ist die Feuerwehr Schwitschen während der Straßenbaumaßnahmen an der L171 uneingeschränkt einsatzbereit?

 

Diese und viele weitere Fragen stellten sich interessierte Schwitscher Anwohner in Rahmen eines Gruppendienstes der Ortsfeuerwehr Schwitschen am vergangenen Freitag. Praktischerweise konnten diese gleich unter nachgestellten Realbedingungen im kleinen Maßstab vor Ort geklärt werden. Ein ortsansässiger Grundstückseigentümer einer Wiese ließ sich nicht lang bitten als der Schwitscher Gruppenführer Kai Kunert ihm erklärte was er vor hatte. So wurde auf der Wiese eine Feuerschale angezündet und ausreichend Brennholz zur Simulierung eines Kleinbrandes freundlicherweise bereit gestellt.
Hier sei kurz zum besseren Verständnis einfach ausgedrückt: Für die Feuerwehr ist der Begriff „Feuer“ eine kontrollierte und bewusst herbeigeführte Maßnahme, wie zum Beispiel ein Osterfeuer. Ist aber ein Feuer nicht gewollt und somit auch nicht unter Kontrolle, so redet man von einem Brand.

So bot eben dieser simulierte „Brand“ auch einen von Kai Kunert geplanten praktischen Mehrwehrt für die neuen Kameraden, die in Ihrer Truppmannausbildung Teil I (ehemals Grundausbildung) die Methoden zur Brandbekämpfung frisch vermittelt bekommen haben.
Diese standen nun teilweise erstmals einem „Brand“ gegenüber mit der Absicht die Brandausbreitung zu verhindern und diesen gezielt abzulöschen.
So führte Kunert die Kameraden langsam an die die Thermik des Brandes heran und zeigte den Brandverlauf von der Entstehung bis zum Vollbrand den Interessierten auf.

Um die Frage nach dem: „Woher kommt das Wasser?“ zu beantworten wurde eine Tragkraftspritze vom Schwitscher Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) an einem nahegelegenen Bach in Stellung gebracht und aus diesem die Wasserentnahme durchgeführt. Eine andere Maßnahme wäre die Nutzung von Unterflurhydranten (sofern in der Nähe verfügbar) die dem Wasserversorgungsverband gehören und deren fachgerechte Nutzung durch die Feuerwehr im Bedarfsfall gestattet wurde.

Nach dem Aufbau der Wasserversorgung und dem Bereitstellen von zwei Strahlrohren ging es auch schon los. Das gesamte restliche Brennholz wurde der Feuerschale auf einmal hinzugefügt. Jetzt durften auch unter Einsatz von Feuerwehrhelm, Jacke und Handschuhen zusammen mit einem erfahrenen Kameraden und einem zweiten bereitgestellten ebenfalls am Strahlrohr befindlichen Trupp in unmittelbarer Nähe die Anwohner selbst dem „Brand“ zu Leibe rücken.

Im Anschluss, während die Kameraden der Ortsfeuerwehr mit den Nachlöscharbeiten und dem Rückbau der Gerätschaften beschäftigt waren wurden von Kai Kunert zusammen mit der Mannschaft noch weitere Fragen der Anwohner beantwortet.

Aufgrund der aktuellen Baumaßnahmen an der L171 sei angemerkt das die Feuerwehr Schwitschen jederzeit Einsatzbereit bleibt. Das Erreichen und Verlassen des Schwitscher Feuerwehrhauses sei, laut einem Mitarbeiter des Straßenbauamtes jederzeit möglich. Dies wurde ebenfalls über die Kreiszeitung kommuniziert. Siehe Bericht
„Sollte dies nicht der Fall sein, wird auch seitens der Feuerwehr eine sofortige Lösung gefunden und umgesetzt“ so Stadtbrandmeister Kai-Olaf Häring.

Mittwoch, 20. November 2019

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